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Nach der Grundrenovierung des historischen Oberharzer Hofes im Jahr 1978 ließ der damalige Inhaber Heinz-Victor Gerstel an dem markanten Fachwerkgiebel, der das Bild des Bad Grundner Marktplatzes prägt, ein Glockenspiel installieren.

Das Glockenspiel erklingt zur vollen Stunde von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr.

Es ertönen folgende Lieder:

"Glück auf, der Steiger kommt", ein Bergmannslied

"Glück auf ihr Bergleut jung und alt", ein Bergmannslied

"Köhlerliesel"

"O Harz, wie bist du schön",

"Mr sän de Harzbebirchler"

"Ein Heller und ein Batzen"

"Im schönsten Wiesengrunde"

"Schieß mir den Hirsch"

Liedertexte:

"Glück auf, der Steiger kommt"

Glück auf! Glück auf! Der Steiger kommt!
Und er hat sein helles Licht bei der Nacht
und er hat sein helles Licht bei der Nacht
schon angezündt.

Schon angezünd´t, das wirft seinen Schein
Und damit nun fahren wir bei der Nacht
ins Bergwerk ein 

Die Bergleut sein so hübsch und fein
(ins Bergwerk ´nein wo die Bergleut sein)
Und sie graben das Silber und das Gold bei der Nacht
aus Felsenstein

Der eine gräbt Silber, der andere Gold
und dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht
dem sein sie hold.

Ade, nun ade, lieb' Schätzelein!
und da drunten in dem tiefen Schacht bei der Nacht
Da denk' ich dein.

Und kehr ich heim zum Schätzelein (zum Liebchen heim)
So erschallt des Bergmanns Ruf bei der Nacht
Glück auf! Glück auf!

 

"Glück auf, ihr Bergleut jung und alt" 

Glück auf, ihr Bergleut jung und alt
seid frisch und wohlgemut!
Erhebet eure Stimme bald
es wird noch werden gut
Gott hat uns einst die Gnad gegeben
daß wir vom edlen Bergwerk leben
drum sing mit uns der ganze Hauf
Glück auf, Glück auf. Glück auf!

Glück auf, dem Steiger sei's gebracht,
Sein Anbruch werde schön,
Dass er den Obern Freude macht,
Die es recht gerne sehn,
Wenn man ihn'n schöne Erze zeigt,
An Silber und an Bleien reich,
Dann ruft mit ihm der ganze Hauf:
Glück auf, Glück auf. Glück auf!

Auch preist das werteste Bemüh'n
Von unsrer Obrigkeit,
Die für uns sorgt und fernerhin
Zu sorgen ist bereit,
Drum tu ein jeder seinen Fleiß
Und kostet es auch Müh und Schweiß,
Zu suchen neue Gänge auf:
Glück auf, Glück auf. Glück auf!

 

Köhlerliesel:

Im Harzerland auf Bergeshöhn Da steht ein Köhlerhaus. 
Frühmorgens wenn die Hähne krähn, schaut´s Köhlerliesel raus. 
Hat blaue Augen, blondes Haar, und einen roten Mund. 
Ja, wenn sie lacht dann ist sie achtzehn, achtzehn Jahr, 
juwiwaleralala, juwiwaleralala. 
Singt im Walde gleich die ganze Vogelschar Juwiwaleralalalalalala.

Köhlerliesel, Köhlerliesel Du bist so jung, he Du bist so schön. 
Köhlerliesel, Köhlerliesel Lasst uns spazieren gehen.

An dem Waldesrand, wo die Veilchen blühn, 
wo der Kuckuck ruft, ist das Moos so grün. 
An dem Haselstrauch lasst uns glücklich sein, 
über´s Jahr mein Schatz dann bist du mein.

Viel Schlüsselblumen blühn im Wald, es plätschert froh der Quell. 
Von fern des Jägers Büchse knallt, die Jodler klingen hell. 
Das ist der Liesel Heimatland, im Wald ist sie zu Haus. 
Ja, und der Hans der ist ihr Bräuti - Bräutigam, juwiwaleralala, juwiwaleralala.Und er ist ein grüner, grüner Jägersmann. Juwiwaleralalalalalala.

Köhlerliesel, Köhlerliesel ......

 

"Im schönsten Wiesengrunde"

Im schönsten Wiesengrunde ist meiner Heimat Haus
Da zog ich manche Stunde ins Tal hinaus
Dich mein stilles Tal, grüß ich tausendmal!
Da zog ich manche Stunde ins Tal hinaus

Wie Teppich reich gewoben, steht mir die Flur zur Schau;
O Wunderbild, und oben des Himmels Blau.
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
O Wunderbild, und oben des Himmels Blau.

Herab von sonn´ger Halde ein frischer Odem zieht;
es klingt aus nahem Walde der Vögel Lied.
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
Es klingt aus nahem Walde der Vögel Lied.

Die Blume winkt dem Schäfer mit Farbenpracht und Duft;
den Falter und den Käfer zu Tisch sie ruft.
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
Den Falter und den Käfer zu Tisch sie ruft.

Das Bächlein will beleben den heimlich trauten Ort
Da kommt´s durch Wiesen eben und murmelt fort.
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
Da kommt´s durch Wiesen eben und murmelt fort.

Das blanke Fischlein munter schwimmt auf und ab im Tanz
Rings strahlen tausend Wunder im Sonnenglanz.
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
Rings strahlen tausend Wunder im Sonnenglanz.

Wie schön der Knospen Springen, des Taus Kristall im Licht!
Wollt ich es alles singen - ich könnt es nicht!
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
Wollt ich es alles singen - ich könnt es nicht!

Kommt, kommt der Tisch der Gnaden winkt reichlich überall
Kommt, all seid ihr geladen ins stille Tal!
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
Kommt, all seid ihr geladen ins stille Tal!

Wie froh sind da die Gäste da ist nicht Leid noch Klag
Da wird zum Friedensfeste ein jeder Tag!
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
Da wird zum Friedensfeste ein jeder Tag!

Wie sieht das Aug so helle im Buche der Natur!
Der reinsten Freuden Quelle springt aus der Flur.
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
Der reinsten Freuden Quelle springt aus der Flur.

Hier mag das Herz sich laben am ew´gen Festaltar
Kommt, bringet Opfergaben mit Jubel dar!
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
Kommt, bringet Opfergaben mit Jubel dar!

Müßt aus dem Tal ich scheiden wo alles Lust und Klang
Das wär mein herbstes Leiden, mein letzter Gang.
Dich, mein stilles Tal, grüß ich tausendmal!
Das wär mein herbstes Leiden, mein letzter Gang. 

Sterb ich in Tales Grunde will ich begraben sein,
Singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein:
Dir, o stilles Tal gruß zum letztenmal!
Singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein.

 

"Ein Heller und ein Batzen"

Ein Heller und ein Batzen,
Die waren beide mein, ja mein
Der Heller ward zu Wasser,
Der Batzen zu Wein, ja Wein,
Heidi, heido, heida
Heidi, heido, heido hahaha

Die Wirtsleut und die Mädel,
Die rufen beid': "Oh weh! Oh weh!",
Die Wirtsleut, wenn ich komme,
Die Mädel, wenn ich geh, ja geh.

Mein Strümpf die sind zerrissen,
Mein Stiefel sind entzwei
Und draußen auf der Heide,
Da singt der Vogel frei

Und gäb's kein Landstraß nirgends,
Da säß ich still zu Haus
Und gäb's kein Loch im Fasse,
Da tränk ich gar nicht draus!

Das war 'ne wahre Freude,
Als mich der Herrgott schuf
Einen Kerl wie Samt und Seide,
Nur schade, daß er suff.

 

"Schieß mir den Hirsch"

1. Ich schieß' den Hirsch im wilden Forst,
Im tiefen Wald das Reh,
Den Adler auf der Klippe Horst,
Die Ente auf dem See;
Kein Ort, der Schutz gewähren kann,
Wo meine Büchse zielt!
Und dennoch hab' ich harter Mann
Die Liebe auch gefühlt.  

2. Kampiere oft zur Winterszeit
In Sturm und Wetternacht,
Hab' überreist und überschneit
Den Stein zum Bett gemacht;
Auf Dornen schlief ich wie auf Flaum,
Vom Nordwind unberührt
Und dennoch hat die harte Brust
Die Liebe auch gespührt.

3. Der wilde Falk ist mein Gesell,
Der Wolf mein Kampfgespan;
Der Tag geht mir mit Hundsgebell,
Die Nacht mit Hussa an;
Ein Tannreis schmückt statt Blumenzier
Den schweißbefleckten Hut
Und dennoch schlug die Liebe mir
Ins wilde Jägerblut.

4. O Schäfer auf dem weichen Moos,
Der du mit Blumen spielst,
Wer weiß, ob du so heiß,
So groß wie ich die Liebe fühlst.
Allnächtlich über'm schwarzen Wald,
Vom Mondenschein umstrahlt,
Schwebt königshehr die Lichtgestalt,
Wie sie kein Meister malt.

5. Wenn sie dann auf mich niedersieht,
Wenn mich ihr Blick durchglüht,
Da weiß ich, wie dem Wild geschieht,
Das vor dem Rohre flieht.
Und doch! mit allem Glück vereint,
Das nur auf Erden ist,
Als wenn der allerbeste Freund
Mich in die Arme schließt.

6. Ich sah den Freund dahingestreckt,
Gefällt von Ebers Zahn,
Ich hab' ihn in das Gras gelegt
Und keine Träne rann.
Mit Hussa ging's, mit Hundsgebell,
Ins stille Tal hinab,
Und dennoch hab' ich harter Mann,
Geweint an Liebchens Grab.

7. Und wenn ich einst gestorben bin,
Und lieg' im kalten Schrein,
Als braver Bursch, wie ich gelebt,
Will ich begraben sein.
Dann gebt mir auch mein Cerevis,
Den Schläger in die Hand,
Und schlingt mir um die kalte Brust
Das rot-weiß-grüne Band.

Kontakt und Information

 

 

 

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